Meist entdeckt man es beim Streicheln: eine harte Stelle hinter dem Ohr, ein fester Klumpen unter dem Vorderbein. Der erste Impuls ist, sofort die Bürste zu holen oder ein Bad einzulassen. Genau das Zweite sollten Sie nicht tun.
Wasser macht Filz schlimmer. Ein verfilzter Hund sollte nie gebadet werden, bevor das Fell ausgekämmt oder der Filz entfernt ist. Nasser Filz zieht sich zusammen und wird fester. Ausserdem trocknet die Haut darunter schlecht.
Die Bürste hat Grenzen. Kleine, lockere Knoten lassen sich oft geduldig lösen. Halten Sie das Haar dabei zwischen Knoten und Haut fest, damit es nicht an der Haut zieht. Ein fester Filz, der bis auf die Haut reicht, lässt sich meist nicht ohne Schmerzen ausbürsten.
Die Schere ist gefährlicher, als sie aussieht. Filz liegt oft eng auf der Haut, und die Haut ist darunter schwer zu erkennen. Ein Schnitt ist schnell passiert. Darum sollten dichte Filzplatten nicht zu Hause mit der Schere entfernt werden.
Filz sollte nicht warten. Er kann ziehen, die Haut reizen und verbergen, was darunter geschieht. Die ASPCA nennt verfilztes Fell als möglichen Auslöser für Hot Spots. Riecht eine Stelle, ist sie feucht oder schmerzt sie, sollte der Tierarzt sie ansehen.
Was im Salon passiert. Zuerst wird geprüft, wie dicht der Filz ist und wie es der Haut geht. Was sich sanft lösen lässt, wird gelöst. Ist das Fell zu dicht, ist ein kurzer Schnitt manchmal die freundlichere Lösung. Das Fell wächst nach, und der Hund ist den Zug auf der Haut los.
Damit es nicht wieder passiert. Filz entsteht vor allem dort, wo Reibung ist: hinter den Ohren, unter dem Halsband oder Geschirr, in den Achseln, an den Hinterbeinen. Kämmen Sie diese Stellen häufiger durch, und zwar bis auf die Haut.